Am Samstag, den 02.09.2007 war es dann endlich soweit. Der Wetterbericht hatte uns ein wechselhaftes, meist trockenes Wetter vorausgesagt. Gespannt hatten wir schon 14 Tage vorher im Internet die Langzeitprognosen studiert. Zwischen Hoffen und Bangen suchten wir uns einfach das Beste dabei heraus. 

Um 8.00 Uhr trafen wir uns am SSV-Heim und voller Vorfreude bauten wir Zelte auf, dekorierten und waren schon nach 1 ½ Std. fertig damit. Gegen 9.00 Uhr erreichten uns schon die ersten Mopeds und die dazu kamen noch viele, viele Schaulustige. Folge: Unsere Frau Wirtin vom SSV-Heim kam ins Schleudern. Bis mittags wuchs die Menge auf ca. 75 Mopeds an! Mit so einem großen Zulauf hatte keiner gerechnet. Geträumt schon, aber nicht damit gerechnet. Um 10.30 Uhr gab es keine Weißwürste mehr, später am Abend ging uns das Essen aus. Zum Glück konnten wir noch rechtzeitig unsere Biervorräte auffüllen!

Aber vorher stand ja noch unsere Ausfahrt an. Zwei Gruppen wurden eingeteilt und die Mofas, bzw. Mokicks fuhren nach halber Strecke wieder zurück. 

Zum Fahren benötigt man ja auch einen Führerschein. Wir dachten uns: jeder, der mitfahren will, sollte einen Original-Führerscheinbogen ausfüllen! Wir machten uns auf den Weg in die Stadtmitte zur Fahrschule Spannbauer. Freundlicherweise stellte man uns bereitwillig die Prüfungsbogen zur Verfügung und gleich wurde uns angeboten, die Bogen später auch zu korrigieren. Hatten wir eine Gaudi! Die Antworten auf den Bogen wurden noch vermischt mit typisch bayrischen Schimpfwörtern und nach der Abgabe bei Herrn Spannbauer machten wir uns schnell wieder aus dem Staub. Ein Ergebnis wollten wir lieber nicht abwarten und das war eine gute Entscheidung! Zu den Ergebnissen werden auch heute noch keine Angaben gemacht!

Besser, wir fuhren mit unseren Kisten über’s Land und erfreuten uns an der Geschwindigkeitsmess-Station, die wir kurz vor Freinhausen installiert hatten. Alles besser, als über Führerschein-Prüfungsfragen nachzugrübeln. 

Es störte uns auch kaum, dass es während der Ausfahrt leicht zu regnen anfing. Der Regen hörte schnell wieder auf und abgesehen von drei kleineren technischen Defekten kamen wir unbeschadet und glücklich wieder zurück. 

Nach und nach fanden sich immer neue Besucher ein, die sich für unsere heißen Öfen begeisterten. Der am meisten gefallene Satz (wie auch bisher auf allen anderen Treffen):

„So eine Karre hatte ich damals auch, ich Depp! Hab sie halb verschenkt, ich Rindvieh! Aber wenn ich so eine wiederfinde, kauf ich sie und bin nächstes Jahr mit dabei!“

Schon war klar, das es auch im nächsten Jahr wieder ein Treffen geben würde. Erst dachten wir ja, na, das machen wir einmal, aber die positive Resonanz überrannte uns förmlich. Was für ein Erfolg heute. 

Da konnten wir entspannt zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Lagerfeuer-Romantik. 

Viele kamen, um einfach mit zu feiern, alle lachten und grinsten und den Letzten lachte die Morgensonne am nächsten Tag entgegen. Nach dieser kurzen Nacht verabschiedeten wir unsere Freunde aus Gaimersheim und Unterdiessen. 

Wir machten uns bald daran, unsere Zelte wieder abzubauen und unseren ganzen Krempel wieder zu Hause zu verstauen. 

Wir sagen nochmals: DANKE an alle unsere Gäste und an alle, die uns ermuntert haben, 2008 wieder ein Treffen zu veranstalten. 

 

« 2 von 3 »