Zum Treffen 2008 machten wir uns schon am Freitag auf den Weg ins SSV-Heim. Damit reagierten wir auf die große und vor allem positive Resonanz von 2007. Wir verdoppelten die Zeltfläche und hatten jede Menge Deko-Artikel mit dabei. 

Wir stellten unsere Zelte auf, brachten die Deko an, gingen zum gemütlichen Teil des Abends über .Im Laufe der Nacht hatten wir so manche insBIERation und Gestalteten das Zelt neu. Nach getaner Arbeit legten wir uns schlafen. Jäh wurde uns der gesegnete Schlaf um 5.00 Uhr morgens unterbrochen, als schon der erste Teilnehmer eintraf. Er textete uns zu und ließ uns nicht mehr weiter schlafen. Aber es ging ja auch bald die Sonne auf (die Wetterfrösche hatten erst für abends Regen auf dem Plan) und nach und nach kamen Moped-Freaks aus allen Himmelsrichtungen zu uns nach SOB.

Über 150 Mopeds und das hier in so einem kleinen ‚Kaff’ da konnten wir nur staunen und es war ein munteres Treiben und Plaudern auf dem Gelände. Wir sahen Menschen und die Sonne lachen und waren einfach ‚platt’ vor lauter Überraschung. 

Am frühen Nachmittag machten wir uns auf die Socken Richtung Stadtmitte zur großen Ausfahrt. Diesmal ohne Führerscheinprüfung. Angesichts der Menge am heutigen Tag wäre das auch nicht zu bewältigen gewesen. Trotzdem hatten einige selbst Unterlagen dabei und hatten sogar fleißig gelernt. 

Wir stellten uns am Rathausplatz auf und machten ein paar geile Fotos. 

Tja und dann begann die Chaosausfahrt. Hier waren wir nicht so gut vorbereitet auf den Ansturm. Nur vier Leute kannten den genauen Streckenverlauf und Huafschmie und Helmut hatten die Strecke sogar morgens nochmal abgefahren. Dem Andrang waren wir nicht wirklich gewachsen und die Ausfahrt ging im so Chaos unter, dass es schon wieder lustig war. 

Nur Stefan hatte alle seine Mofas fest im Griff. Mokicks und Mopeds rissen auseinander, kamen wieder zusammen oder trafen sich entgegen gesetzt! Long-Live-Chaos!

Na ja, wir kamen mit zwei blauen Augen davon. Ein paar technische Defekte; ein Abstecher in einen Acker und doch irgendwie und sowieso hatten wir Glück und bogen alles wieder zurecht. Uff, sorry für das Chaos. 

Wieder zurück am SSV-Heim war großes Durchatmen angesagt und alle lachten und blödelten schon wieder. 

Leider meinte es der Wettergott am Abend nicht so gut mit uns. Es begann in Strömen zu pissen, was uns jedoch nicht davon abhielt, ein Riesenfeuer zu entfachen. Trotz des Regens wäre das einem unmittelbar in der Nähe stehenden Baum, fast zum Verhängnis geworden. 

Bei leichtem Regen wurde draußen am Feuer gefeiert, bei stärkeren Schauern im SSV-Heim. 

Selbst am Sonntagmorgen hielt der Regen an und die Heimfahrt wurde für einige dagebliebene Freunde, die bei uns übernachtet hatten, nicht so toll. 

Sie versprachen aber, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Sie kamen auch wieder und brachten gleich noch ein paar Freunde mit. 

Einfach geil.

 

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