Die Methode, schon am Freitag mit dem Aufbau und der Dekoration für unser großen Treffen zu beginnen, hatte sich schon im letzten Jahr bewährt. Und so hielten wir am Freitag bereits Einzug am SSV-Heim und diesmal musste es auch schnell gehen. Es regnete, der Wind war heftig und im Ganzen war es einfach sehr ungemütlich. 

Nach 1 ½ Std. hatten wir es tatsächlich geschafft. Ein Teil der ‚Schluchtenflitzer’ ( irgendwie hatte sich der Name für uns eingebürgert – wieso weiß der Teufel!) waren für die Deko verantwortlich, der andere Teil fuhr nochmals die Strecke ab. Gleich, um dem Chaos vom Vorjahr keine Chance zu geben. Und siehe da, ein Teil der Mopedstrecke war am Samstag wegen Abbrucharbeiten gesperrt und wir hatten jetzt die Möglichkeit, noch umzudisponieren. 

Überhaupt standen dieses Mal viele Verbesserungen an. Wir hatten Warnwesten in verschiedenen Farben bereit gestellt: für die Strecken-Unkundigen auf ihren Mofas, Mokicks und Mopeds. Sogar einen Pannenservice hatten wir eingerichtet und dieser wurde auch rege in Anspruch genommen. Teilweise auch unverschuldet, wie z.B. durch platte Reifen. Das hat uns mittlerweile eine sehr gute  Freundschaft mit  ‚Plattfuß-Holgi’ aus München eingebracht. 

Der ganze Aufbau ging also relativ flott über die Bühne. Jeder wusste mittlerweile, was er zu tun hatte und am Abend trafen auch schon die ersten Teilnehmer ein. Anlass genug, den Abend gemeinsam zu verbringen und schon mal gemütlich ein paar Feierabendhalbe zu leeren. 

Am Samstagmorgen hatte es ‚Gott sei Dank’ aufgehört zu regnen, aber recht ‚schattig’ war es noch. Im Laufe des Vormittags kam die Sonne durch. Etwas später als in den Vorjahren trafen die Moped-Freaks in Scharen ein und wir grinsten mit der Sonne um die Wette!

Bis zur großen Ausfahrt hatten sich unglaubliche 202 Mopeds eingefunden. 

In einer dichten, blauen 2-Takt-Wolke fuhren wir alle nach SOB bis vor’s Rathaus. Nebenbei nebelten wir die gesamte City ein und machten prima Fotos davon. Start für die gemeinsame Ausfahrt und brachten sie erstaunlicherweise (fucking Bullshit – wir können das auch!) gut über die Meile. 

Gut, den einen ging alles zu schnell, den anderen zu langsam, aber jedem koanst es hoad ned recht macha, aber das Gesamtecho war sehr, sehr positiv. Besonders gute Beurteilungen gab’s von denen, die den Pannendienst in Anspruch nehmen mussten. 

WOW JESUS, der Abend war geil. 

Kein Regen, klasse Feuer, weltbest Stimmung (seht Euch mal die Fotos an!), alles bestens. Nur dem Zwiel musste man mal erklären, das ein Nagelbrett für ihn nicht zum Pennen ist. 

Am Sonntagmorgen war wieder Sonnenschein angesagt und nach einem gemütlichen Frühstück (eher wohl Mittagessen) verabschiedeten wir unsere Freunde. Viele waren ja über Nacht geblieben, vor allem die Unterdiessener waren mit über 20 Easy-Ridern am Start mit dabei gewesen. 

Am Ende bauten die Schluchtenflitzer SOB ihre Zelte gegen Nachmittag ab und freuten sich nur auf eines: das Treffen 2010!

 

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