It’s astounding

Time is fleeting

Madness takes its toll

But listen closely

Not for very much longer

WE DON’T KEEP CONTROL

Leute, war das Jahr schnell rum, time is fleeting, diese Massen an Kisten, die gekommen sind, madnes, madness…

Da muß sogar der ‘dirty old man’ einen Schluck aus der Pulle nehmen: Ja haben die denn alle einen ‘Time Warp’ gemacht? Die Jungens von den Schluchtenflitzern begannen dieses mal schon am Donnerstagabend mit dem Aufbau des ganzen Spektakels. Grund dafür war die Live-Band, die sie zuvor noch schnell aus dem Ärmel gezaubert hatten und das bedeutete nochmal für alle mehr Arbeit.

Aber wer die Bande am Donnerstagabend arbeiten gesehen hat: Gigantisch!!! Wenn da ein Chef die Bengels gesehen hätte, wie die arbeiten können (wenn sie nur wollen), wären sie zuerst blaß geworden vor Staunen und dann wäre Zörnesröte in ihre Gesichter geschossen. (Im Job geben sie ja immer nur Standgas!) Wahnsinn, was die Meute alles weggebuckelt hat (ohne Worte).

Kurz vor Feierabend kamen schon die ersten Freaks aus Bochum, Köln, u.s.w. angerauscht, was natürlich einer weiteren Kiste Bier das Leben kostete.

So konnte man am Freitag dem Ganzen noch bequem den nötigen Feinschliff verpassen und so gegen

13.00 Uhr wurde auch der Anhänger aufgebaut, der als Bühne herhalten sollte. Nun musste die ganze Chose nur noch mit Strom versorgt werden und der Bullshit war fertig. Hört sich so easy an, aber die Burschen hatten mächtig zu tun.

Danach konnte die ganze Meute (es war eine enorme Menge) es sich endlich gemütlich machen und die Erlebnisse der letzten Jahre Revue passsieren lassen. Die Brennplatte wurde natürlich auch schon aufgeheizt, das Lagerfeuer loderte vor sich hin und die kleinen Strolche aus Dasing hatten sich bei Beate U. noch eine zweite Puppe besorgt, diesmal aber eine männliche……!

Am Abend wurde es für manch einen ausnahmsweise etwas später, bis der Schlafsack oder Ähnliches aufgesucht wurde (sweet dreams for everybody).

Was am Samstag über die Lausbuben heireinbrach war unbeschreiblich. Es kamen Mopeds über Mopeds und nochmal Mopeds. Bei diesem Aufmarsch trieb es den letzten verbliebenen Penner aus der Koje und bei dem Anblick der Ankommenden waren alle mit Adrenalin ‘FULL UP’.

Unglaublich, welche Massen an Zweirädern und Schaulustigen sich einfanden. Die letzte seriöse Zählung kam auf 680 !!!! Kisten. Es waren sogar echte Marsmenschen mit dabei. Helmut S. ließ es sich nicht nehmen, nebenbei noch ein MarsTreffen !!?? zu veranstalten. Ein Marsianer (Theo Bayer) hatte sogar die ersten 4 vom Mars produzierten Mopeds mitgebracht! Als nächstes wird Helmut S.

wohl das ganze Universum einladen, dieser ewige Träumer!

So weit, so gut. Es herrschte eine Mega-Stimmung auf dem Gelände. Eine Unmenge von Freaks und Mopeds außer Rand und Band! WE DON’T KEEP CONTROL.

Aber irgendwie brachten die Lausbuben es dennoch fertig, die ganze Meute zum Höhepunkt des Treffens, den Sturm auf dem Rathausplatz, in Bewegung zu sezten.

Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde sorgar ein Fahrzeug der Ordnungshüter zum Stillstand gezwungen, die konnten weder vor- noch rückwärts fahren, geschweige denn eine Türe öffnen. Unmöglich, einfach, weil sie von Hunderten Mopeds eingekesselt waren.

Der Rathausplatz war rettungslos überfüllt und in eine blaue Dunstwolke gehüllt, da gab es kein Durchkommen mehr. Einfach affengeil!

Peter und Helmut schafften es irgendwie mit Zeichengeben (Schreien und Brüllen bringt bei der Masse überhaupt nix) die Ausfahrt der Teilnehmer in Gang zu setzen. Es klappte einigermaßen gut, allerdings gab es im dichten Gedränge ein paar Irrläufer und es kamen immer noch neue Mopeds dazu! Es war unglaublich, die ganze Meute ‘FULL UP’ mit Adrenalin und es gab bei der ganzen Ausfahrt nur einen kleinen Blechschaden (verbogenes Schutzblech), da haben alle mal kräftig durchgeatmet.

Also betet, egal an welche Heiligen und Scheinheiligen oder Götter, etc., an die ihr glaubt, damit wir alle 2015 wieder mit einem blauen Auge davonkommen! Und vergeßt nicht die Wettergötter in eure Rituale mit einzuschliessen! Betet für prima Wetter, ihr alle und fleißig, aber Zack!

Nach der Ausfahrt kamen die Jungens von den Schluchtenflitzern nicht mal mehr dazu, ihr Programm (Speed King, Kennzeichenwettbewerb) durchzuziehen, weil alle so happy relaxt waren und vor allem das Treffen selbst Programm war und dabei kam nie ein Funken Langeweile auf.

Speed King-mäßig verging aber die Zeit, der Abend brach herein, die Mädels von ‘Sunna Soul’ enterten mit Amy Winehouse’s ‘Valerie’ die Bühne. Bei ihrer Zugabe, Queen’s ‘We’ll fuck you’ stürmten die Jungens von ‘Kiltrock’ mit auf die Rampe und der ganze Wahnsinn nahm seinen weiteren Lauf. Party all the time.

Irgendwann wurde von ‘Kiltrock’ ein ‘Special Guest’ auf die Bühne gebeten. Es war ein kleiner Dicker, der sich als großartiger Schreihals entpuppte. Der Kleine sollte uns ein Liedgut aus der australischen Schülerband ‘Wechselstrom/Gleichstrom’ darbieten, ‘Long way to the top’. Wow! Man möchte es nicht glauben, aber der Kerl machte seine Gesangsdarbietung richtig gut!

Der Mob tobte, ‘Kiltrock’ gab weiter mächtig Gas, es wurden Zugaben und Zugaben gefordert, aber irgendwann waren die Jungens mit ihren Songs am Ende. Mehr ging nicht mehr!

Also wurde halt am Lagerfeuer die ‘After Show Party’ eröffnet, die Brennplatte wurde ihrem Namen gerecht. Kauft euch Aktien von Mopedreifenherstellern! Und wer einen Freund hat, der Motoren instand setzt, ist auch nicht von Nachteil! Egal, die ganzen Lausbuben hatten ihre wahre Freude und feierten bis zum Morgengrauen durch. Okay, sorry, dem Morgen graute sicher beim Anblick mancher Rotzlöffel, die noch nicht in ihren Schlafsäcken verschwunden waren.

Einfach eine geile Party, but:

Madness takes its toll

Not for very much longer

I’ve (the dirty old man) got to keep control

I remember doing the time warp

Drinking those moments when

The blackness would hit me

And the wood would be calling me

Let’s do the time warp again

Let’s do the time warp again

at 05.09.2015.

See you

 

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